Laienprediger:in
Ausbildung als Laienprediger:in
Wer und was sind Laienprediger:innen?
Laienpredigerinnen und -prediger sind Personen, die von ihrer Kirche
ausgebildet und ermächtigt worden sind, um Gottesdienste zu übernehmen oder
mitzugestalten. Sie stehen in der reformierten Tradition, in der alle
glaubenden Menschen gemäss ihren Begabungen dazu berufen sind, an der
Verkündigung des Evangeliums mitzuwirken (dem «Priestertum aller Gläubigen»).
Ihr Einsatz ergänzt und bereichert aufgrund ihrer persönlichen Geschichte und
ihrer Erfahrungen im Berufsleben die Gottesdienstpraxis.
Wie wird man Laienprediger:in?
Voraussetzung, um Laienprediger:in zu werden,
ist die Mitgliedschaft und Beheimatung in einer Kirchgemeinde der ERK BL sowie
die Referenz einer Pfarrperson. Die Ausbildung besteht aus einem theologischen
Teil, der über den Evangelischen Theologiekurs (ETK) in Basel oder eine
ähnliche Ausbildung erworben werden kann, und einer Einführung in Gottesdienst-
und Predigtlehre (Liturgik und Homiletik), letztere von der Kantonalkirche in
Zusammenarbeit mit derjenigen von Aargau, angeboten wird. Während der praktischen
Ausbildung und ersten Gottesdiensten wird man von einer erfahrenen Pfarrperson
als Mentor:in begleitet. Die Ausbildung zum und Tätigkeit als Laienprediger:in
ist auch für Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone, sowie Religionslehrpersonen
möglich, die bereits in einem kirchlichen Arbeitsfeld tätig sind.
Alles Nähere siehe Reglement Laienpredigt und Aufgabendelegation (LAD) vom 26. Juni 2023: